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George Grant Blaisdell
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George Grant Blaisdell wurde am 05. Juni 1895 geboren und wuchs
in Bradford, Pennsylvania, auf. Sein Vater Philo Blaisdell besaß
dort eine Fabrik für Bohrgeräte. Schon sehr früh
erkannte der junge George, dass er seine Zeit nicht auf der Schulbank
"vertrödeln" und stattdessen lieber arbeiten und
Geld verdienen wollte. Er verließ die Schule in der 5. Schulklasse
und wurde von seinen Eltern erst einmal für zwei Jahre auf
eine Militärschule geschickt.
Danach begann er als Lehrling in der Fabrik seines Vaters.
Die harte Arbeit gefiel ihm und er zeigte sich in technischen
Angelegenheiten sehr begabt.
Nach der Lehrzeit in der Fabrikation wechselte er in die Verkaufsabteilung,
und im Alter von 19 Jahren, mit Beginn des 1. Weltkrieges, übernahm
er die Geschäftsführung.
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Sechs Jahre später, 1920, verkaufte George die Firma und
gründete zusammen mit seinem Bruder die "Blaisdell Oil
Company". Doch während der Großen
Depression geriet sein Unternehmen, wie viele andere auch,
in wirtschaftliche Schwierigkeiten und Blaisdell sah sich genötigt,
sich nach einer anderen unternehmerischen Tätigkeit umzusehen.
Doch erst im Jahre 1932 sollte eine für ihn "schicksalshafte"
Begegnung eine Art Lebenswende für ihm mit sich bringen.
Diese Begegnung war "verantwortlich" dafür, ein
Produkt zu entwickeln, welches auch heute noch, 71 Jahre später,
zu einem einmaligen Kultobjekt wurde ...
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Stammbaum
der Familie Blaisdell
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In jener Sommernacht 1932 traf Blaisdell im Bradford Country
Club auf der Terasse einen elegant gekleideten Herrn, mit dem
er ins Gespräch kam. Während der Unterhaltung zündete
sich dieser Herr eine Zigarette mit einem unansehlichen und
plumpen Feuerzeug an.
Blaisdell fragte: "Warum haben Sie nicht ein Feuerzeug,
welches besser zu Ihrem Anzug passt?". Die lapidare Antwort
lautete: "Weil es funktioniert".
Dies beeindruckte Blaisdell so, dass er sich mit Erfolg um die
Vertriebsrechte des in Österreich produzierten Feuerzeugs
bewarb. Er überzeugte den öster - reichischen Hersteller,
die Hülle des sehr einfach konstruierten Feuerzeugs zu
verchromen. Aber trotz dieser Maßnahme verliefen die Verkäufe
enttäuschend und Blaisdell gab die Vertriebsrechte wieder
zurück.
Nun begann G. G. Blaisdell allerdings sein eigenes Feuerzeug
zu entwickeln. Hierbei kamen ihm seine mechanischen Fertigkeiten,
die er während seiner Lehrzeit bei seinem Vater erworben
hatte, sehr gelegen.
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Das
österreichische Feuerzeug-Modell "Hurricane"
von 1912, welches Blaisdell inspirierte.
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Die erste "Fabrik" im 2. Stock der Rickerson
& Pryde Gebäudes

Das 1. Zippo Modell von 1932
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Blaisdell mietete für sein Vorhaben eine Werkstatt in der
2. Etage von Rickerson & Pryde in der Boylston Street an.
Die monatliche Miete betrug 10 Dollar, insgesamt mußte er
800 Dollar für diesen Neubeginn investieren.
G. G. Blaisdell wollte ein Feuerzeug bauen, das mit einer Hand
zu bedienen war. Er baute einen zweiteiligen, rechteckigen Behälter.
Die beiden Teile verband er mit einem 3-teiligen Scharnier, welches
er außen anbrachte. Die Form dieses "Phantom-Modells"
war kantig, der Boden flach und ca. 6 mm höher gebaut als
die nachfolgenden Modelle ab dem Jahre 1933.
Blaisdell konstruierte einen neuen Winschutz nach der Vorlage
des österreichischen Modells, dessen Patente er sich gesichert
hatte.
Kurz bevor Blaisdell sein Modell entwarf, brachte die Talon Company
einen Reißverschluß unter dem Namen "Zipper"
auf den Markt. Blaisdell gefiel dieser Name so gut, dass er zukünftig
sein Produkt "Zippo" nannte ...
Für seine ersten Zippos verlangte Blaisdell 1,95 Dollar,
jedoch hatte er sich, wirtschaftlich gesehen, einen sehr ungünstigen
Zeitpunkt, inmitten der "Great
Depression", ausgesucht.
Im ersten Monat fand er 82 Kunden, und im zweiten Monat stellte
er immerhin schon 367 Zippos her.
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